Der Grundwehrdienst kann künftig verlängert werden

Beim Bundesheer sind mehrere Attraktivierungsmaßnahmen gestartet, mit denen junge Rekruten für einen längeren Dienst beim Militär gewonnen werden sollen.
Das Maßnahmenpaket steht unter dem Motto „Mein Dienst für Österreich“ und bietet Grundwehrdienern im Zuge ihrer Ausbildung mehrere Optionen, so das Heer heute in einer Aussendung.

Nun gibt es seit Oktober die Möglichkeit, nach der sechsmonatigen Grundausbildung den Dienst freiwillig um drei Monate zu verlängern.
In diesen drei Monaten können die Rekruten ihre militärische Grundausbildung festigen und im Rahmen eines Assistenzeinsatzes in der Praxis anwenden. Dafür bekommen sie 3.000 Euro monatlich netto.

Dieses Modell ist an die jahrelangen Forderungen vieler Experten, den Grundwehrdienst, wie er früher war, auf neun Monate zu verlängern, angelehnt.

Tanner: Bundesheer in Mitte der Gesellschaft führen

Weitere Optionen sind der Milizbonus (zusätzlich 400 Euro ab dem dritten Monat) sowie eine Milizkaderausbildung (zusätzlich 200 Euro), die ebenfalls mit Oktober gestartet sind.

Als dritte Auswahlmöglichkeit wird während des Grundwehrdienstes die Milizkaderausbildung angeboten.

Darüber hinaus sollen Grundwehrdiener künftig möglichst wenige Einschränkungen und Verkürzungen der Ausbildungszeit haben. „Ein besonders wichtiger Aspekt dieser Maßnahmen ist“ für Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP), dass das „Bundesheer wieder in die Mitte der Gesellschaft“ geführt wird.

red, ORF.at/Agenturen

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